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Wertvolle Tipps zum Thema

Unsere Hunde und Katzen in der kalten Jahreszeit




#PfotenNews

 

In den aktuellen Pfotennews des Monats November wollen wir uns diesmal mit den Problemen beschäftigen, die auf unsere geliebten Vierbeiner in der kalten Jahreszeit zukommen. Wenn man beim Fenster hinaussieht, können die teilweise milden Temperaturen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Zeichen auf einigeln stehen. Das bunt verfärbte Laub fällt bereits von den Bäumen und die Felder sind größtenteils abgeerntet. Viele Hundebesitzer wurden schon von einer Erkältung ans Bett gefesselt und es kostet den einen oder anderen manchmal einiges an Überwindung, seinem geliebten Vierbeiner bei diesem Schmuddelwetter den nötigen Auslauf in der gewohnten Länge zu gönnen. Den meisten Fellnasen kann Kälte und Regen wenig anhaben, aber es gibt doch einige Vertreter, denen ein gemütliches Kuscheln auf der Couch lieber ist, als sich die Pfoten nass zu machen. Eine wichtige Frage, die immer wieder auftaucht ist:

Kann ich mein Tier mit meiner Erkältung anstecken oder machen Viren einen Unterschied zwischen Menschen und Tieren bei der Infektion?

Normalerweise können Erreger von typisch menschlichen Erkältungskrankheiten wie Husten, Schnupfen und Grippe in der Regel Hunden und Katzen nichts anhaben, doch es gibt auch Meldungen, wo ein Tier, das sich im Krankheitsfall seines Besitzers allzu intensiv als Krankenpfleger betätigt und sehr eng gekuschelt hat, doch auch mit Erkältungssymptomen reagiert hat. Sollten die Beschwerden nach zwei Tagen nicht besser werden, unbedingt einen Tierarzt konsolidieren. Viel häufiger führen aber Zugluft oder das Liegen auf kaltem und feuchtem Untergrund zu Blasenentzündungen und einer Schwächung des Immunsystems. Besonders Hunde mit wenig oder keiner Unterwolle und Tiere, die viel im Haus gehalten werden, reagieren auf Kälte empfindlich. Das kann eine Infektion der Atemwege begünstigen, denn Viren und Bakterien haben bei geschwächten Abwehrkräften ein leichtes Spiel. Nicht nur für Menschen gilt, bei Kälte immer schön in Bewegung bleiben. Nach dem Nachhause kommen die nassen Hunde mit einem Hundehandtuch immer gründlich trocken rubbeln und an einem warmen Ort trocknen lassen. Besonders für junge Hunde gilt, Welpen nur solange im Freien lassen, solange sie spielen und sich bewegen, wenn sie anfangen, sich hinzulegen, ab in die warme Stube!  Ob ein Tier friert, erkennt man leicht am Zittern und der eingeklemmten Rute, auch staksen sie meist steifbeinig und langsam dahin. Auch das lange Warten im ungeheizten Auto kann zu Unterkühlung führen. Lieber im Winter eine Decke mehr in die Hundebox im Auto legen. Speziell bei Hunden, die viel im Freien gehalten werden, rechtzeitig vor dem Winter frische Einstreu in die wetterfeste Hundehütte geben und auch außerhalb des Unterschlupfs für eine isolierte und trockene Liegefläche sorgen. Auch Katzen, die vorwiegend draußen leben, sollten ein wärmendes und trockenes Heubett vorfinden. Wenn es besonders kalt ist und Ihre Katze schon älter ist, geben Sie auch ihr die Möglichkeit, sich im Haus aufzuwärmen. Achten Sie stets darauf, dass das Trinkwasser Ihrer Tiere nicht eingefroren ist!



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Braucht ein Hund zusätzlich Winterkleidung?

Die Frage, ob ein Hundemantel und Boots im Winter nötig sind, spaltet die Hundenation und ihre Kritiker. Gesunde Hunde brauchen normalerweise keine Winterkleidung für den Spaziergang im Freien. Meist wirken diese Modeaccessoires irritierend und schränken die Bewegungsfreiheit ein. Bei alten oder kranken Tieren oder Rassen mit kurzem Fell und ohne Unterwolle machen Mäntel und Pullover aber in Ausnahmefällen Sinn. Dabei aber immer auf atmungsaktives und wasserabweisendes Material achten und auch die Passform spielt eine Rolle. Die Kleidung soll nicht einschnüren und auch nicht schlabbern, dass der Hund sich mit den Beinen darin verheddern kann oder an Ästen hängen bleibt.

Wie schütze ich die Pfoten meines Hundes?

Bei Eis und Schnee sollte man speziell bei Stadthunden auf die Pflege und Reinigung der empfindlichen Hundepfoten achten. Eine regelmäßige Kontrolle der Ballen und auch der Zehenzwischenräume ist wichtig, damit man kleine Verletzungen durch spitze Steine, scharfkantiges Eis und Streusalz gleich erkennt. In solchen Fällen macht das Überstreifen von Boots beim Spaziergang Sinn. Schon vor dem Spaziergang die Pfoten mit Balsam oder Vaseline eincremen, damit diese nicht rissig und spröde sind. Nach dem Gassigehen die Pfoten mit warmem Wasser reinigen und ein Sauberlecken durch den Hund vermeiden, da das Streusalz oft Magen-Darm-Probleme verursachen kann. Bilden sich während dem Spaziergang Schnee- und Eisklümpchen, kann man das Fell zwischen den Zehen kürzen.

Gefahr in der Dunkelheit?

Spaziergänge im Herbst und Winter sind schön und machen Spaß. Was gibt es Lustigeres, als durch das raschelnde Laub zu toben oder über verschneite Wiesen zu stapfen. Doch durch das frühe Einsetzen der Dämmerung und die oft schlechten Sichtverhältnisse bei Nebel können diese Spaziergänge oft zu einer echten Gefahr werden. Speziell dunkle oder kleine Tiere werden hier leicht übersehen. Deshalb an Straßen die Hunde niemals ohne Leine führen. Auch blinkende Halsbänder oder das Anbringen von Reflektoren an Leine, Brustgeschirr oder Halsband mindert die Gefahr, übersehen zu werden. Das Tragen einer Stirnlampe oder einer Warnweste macht den Hundebesitzer zudem sichtbarer. Speziell jetzt gilt bei allen Aufenthalten im Freien: Sehen und gesehen werden, dann steht einem aufregenden Spaziergang nichts mehr im Wege!

Macht Kälte hungrig?

Tiere, die sich im Winter vorwiegend draußen aufhalten, haben einen erhöhten Energieverbrauch, um ihre Körpertemperatur zu halten. Hier müssen der Nährstoffgehalt und die Qualität der täglichen Futterration dementsprechend höher ausfallen als im Sommer. Auch muss ein dickes Winterfell gebildet werden, wofür ebenfalls zusätzliche Energie benötigt wird. Bei den meisten Familienhunden, die sich nur für einen Spaziergang begrenzt in der Kälte aufhalten bzw. Wohnungshunden spielt die Kälte bei der Ernährung keine Rolle. Ganz im Gegenteil, oft wird über den Winter durch den Mangel an Bewegung ein gewisser Winterspeck angesetzt. Kleinere Hunderassen und solche mit kurzem Fell und wenig Unterwolle brauchen im Winter aber mehr Energie, um ihren Wärmehaushalt zu regulieren, weil sie schneller frieren. Das gilt besonders für Tiere, die durch eine Operation oder aus anderen Gründen geschoren werden müssen.

Schadet Schnee fressen meinem Hund?

Hunde lieben es, durch den Schnee zu toben und mit der Nase unter der Schneedecke dahinzufahren. Dabei wird gerne am Schnee geleckt oder herzhaft hineingebissen und mit vollen Backen gekaut. Leider verträgt nicht jeder Hundemagen diese eiskalte Kost und die Vierbeiner reagieren mit Halsentzündungen oder Magenverstimmungen bis hin zu Gastritis mit blutigen Durchfällen und Erbrechen. Ist der Schnee auch noch durch Umwelteinflüsse verschmutzt oder durch Streusalz verunreinigt, kann es zu ernstzunehmenden Reizungen der Magenschleimhäute kommen. Am besten, man schaut, dass der Hund vor dem Spaziergang genügend Wasser bekommt, damit er beim Spaziergang nicht zu durstig ist. Auch sollte man seinem Hund nicht unbedingt Schneebälle als zusätzliche Bewegungsmotivation werfen, das macht zwar unheimlichen Spaß, verleitet aber dazu, die Beute zu fressen.

Schadet zu viel Wärme meinem Hund?

Beim anschließenden Kuscheln vor dem warmen Ofen, achten Sie bitte, dass sich Ihr Liebling nicht am heißen Feuer verbrennt. Leider können Hunde die Gefahr durch Kerzen oder offenes Feuer speziell durch heftiges Wedeln mit den Ruten nicht abschätzen! Auch die trockene Heizungsluft ist für unsere Haustiere problematisch. Sie trocknet die Haut und die Schleimhäute aus. Es kann zu Bindehautentzündungen und Atemwegsbeschwerden kommen. Abhilfe schafft man, wenn man eine Schale mit Wasser auf die Heizung stellt, um die Luft so durch das Verdunsten zu befeuchten. Nasse Wäsche aufzuhängen hat denselben Effekt.

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Wir wünschen allen Zwei- und Vierbeinern kuschelige Stunden, aufregende und erholsame Spaziergänge in der Natur.
Genießen Sie diese Zeit mit Ihren Lieblingen, nützen Sie die Aufenthalte im Freien zum Relaxen und Entschleunigen in der hektischen Vorweihnachtszeit.



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